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Gedanken zur aktuellen Corona Situation

Freitag, 20. März 2020, 09:03 Uhr von Nathalie Szycher

Liebe Community,

in Anbetracht der außergewöhnlichen Situation möchten wir uns mit einigen Gedanken an euch wenden. Zunächst sind uns folgende allgemeine Punkte wichtig:

  • wir appellieren an die Verantwortung aller, die Situation ernst zu nehmen, besonnen zu handeln und sich stetig über die aktuelle Entwicklung (z.B. beim Robert Koch Institut) zu informieren.

  • wir möchten auf die unterschiedlichen Gegebenheiten in euren Bezirken und Wohnsituationen hinweisen, die es notwendig machen, dass ihr euch lokal abstimmt, welches Vorgehen sinnvoll und tragbar ist

  • wir möchten hier Empfehlungen aussprechen, die euch unterstützen sollen, Entscheidungen zu treffen

  • wir möchten betonen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn Abholungen momentan nicht gewährleistet werden können und ausfallen, kommuniziert dieses bitte unbedingt an eure Teams und Betriebsverantwortliche und über diese an den Betrieb – Gesundheit schützen ist wichtiger als Lebensmittelretten

Hygieneregeln

Was bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen stimmt, gilt auch für das Corona-Virus, um die Ausbreitung und direkte Ansteckungen durch oder von anderen Personen zu vermeiden. Die wichtigsten und wirksamsten Schutzmaßnahmen bestehen darin, dass man sich in bestimmten Situationen vorsichtig verhält und einen vorsichtigen Umgang mit anderen Menschen und auch mit Lebensmitteln pflegt.

Entscheidende Maßnahmen sind:

  • beim Auftreten von Symptomen (Atemprobleme, starker Husten, starkes Niesen, Fieber u. a.) sofort Kontakt zu einer ärztlichen Stelle/Gesundheitsamt aufnehmen …

  • … und bis nach deren fachlichem Urteil nicht in die Nähe anderer Menschen oder von Lebensmitteln gehen.

  • möglichst 1–2 m Abstand halten zu anderen Menschen, auch auf Umarmen und Händeschütteln sollte verzichtet werden,

  • beim Husten, Niesen und Sprechen nicht in Richtung anderer Menschen oder Lebensmitteln richten, als Spuckschutz kann auch ein Schal oder ein Tuch dienen,

  • gute Handhygiene mit häufigem Händewaschen, insbes. vor dem Umgang mit Lebensmitteln, nach Husten, Niesen, Schnäuzen u.ä.,

  • außerhalb foodsharings konsequent Abstand halten zu Erkrankten und möglichst nicht im selben Raum aufhalten,

  • bei jeglichen Krankheitssymptomen gilt, dass die betroffene Person keine Abholungen mehr durchführen sollte.

Für detaillierte Informationen insbesondere zur Einschränkung sozialer Kontakte beachtet bitte den Wiki Artikel “FAQ zu Corona und foodsharing

Solidarität

An andere Menschen zu denken und so gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ist in dieser Zeit sehr wichtig. Sei es, dass dir bewusst ist, dass du eine möglicher Überträger*in sein kannst und deshalb präventiv soziale Kontakte meidest. Oder, dass du zu keiner Risikogruppe gehörst und andere Menschen aktiv unterstützen kannst.

Vor diesem Hintergrund und dem Aufruf der Tafel, sind Tafelersatzabholungen möglich (Wie ihr Solidarität zeigt und eure Tafeln unterstützen könnt seht ihr hier). Diesen Aufruf könnt ihr auch über eure Medienkanäle Teilen!). Wichtig ist uns dabei, dass ihr den Kontakt zu eurer Tafel vor Ort sucht, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Außerdem raten wir, transparent und ehrlich mit den Betrieben zu kommunizieren, dass ihr nur einspringt. Wägt ab, ob ihr die Hygienestandards in der notwendigen Art und Weise erfüllen und mit eurem Handeln zur Verbesserung der Situation oder zur Ausbreitung beitragen könnt. Nur dann ist eine Vertretung empfehlenswert! Im Sinne der Solidarität möchten wir euch darum bitten, in dieser Zeit besonders an die Menschen zu denken, die sonst die Lebensmittel der Tafeln bekommen. Schaut also bitte, wie ihr diese wichtigen Strukturen lokal bei euch unterstützen könnt!

Eine weitere Personengruppe die sehr stark von den Maßnahmen betroffen ist sind Obdachlose und Obdachlosenhilfen. Nehmt aktiv kontakt zu den Organisationen auf und tauscht euch eigenverantwortlich aus, wie ihr hier solidarisch aktiv werden könntet.

Generell empfehlen wir beim Unterstützen an folgende Punkte zu denken:

  1. Helft lokal, das heißt z.B. euren Nachbar*innen.

  2. Helft Wenigen aber kontinuierlich.

  3. Reduziert eure physischen sozialen Kontakte auf ein Minimum.

  4. Bei physischer Hilfe ist es sinnvoll, folgende Punkte zu beachten: So wenig Kontakt wie möglich zu anderen Menschen haben (Einkauf vor die Tür legen, telefonieren statt treffen). Physischen Kontakt mit Menschen aus der Risikogruppe möglichst vermeiden.

Es freut uns sehr zu hören, was bereits in verschiedenen Bezirken an Kommunikation und Solidarität auf die Beine gestellt wurde!

Wir hoffen, dass es dir und deinen lieben Menschen gut geht.

Herzliche Grüße,

euer Vorstand, die AG Hygiene, die AG Wissenschaft & Forschung, die Admins der Ketten AG und die Tafel AG